
„Aggression ist mehr als Gewalt. Sie ist eine leiblich verankerte Handlungskraft“
„Erst durch Fehlregulationen entwickeln sich destruktive Ausdrucksformen.“
„Im Dialog integriert kann Aggression zur persönlichen und sozialen Ressource werden.“
Der Ansatz der Aggressions-Dialog-Arbeit versteht Aggression nicht primär als destruktiv, sondern als Lebens- und Handlungskraft, die – richtig integriert – Selbstermächtigung, Beziehungsfähigkeit und persönliche Reifung ermöglicht.
Destruktive Denk-, Fühl und Handlungsmuster werden durch die körperzentrierten Dialogsettings so bearbeitet, dass Fehlregulationen erkannt, eingeordnet und damit transformierbar werden.
Aggression wird – bewusst geführt und gebahnt – zur lebensgestaltenden Ressource. Als konstruktive Kraft befähigt sie Menschen, für sich einzutreten und sich für andere stark machen
Angebote

Erfahrungsgruppe
Aggression als Ressource für Beziehungen
ab 17. Juli 2026 in Göttingen

Weiterbildung
Aggressions-Dialog-Arbeit in der professionellen Anwendung
ab 26. Juni 2026 in Göttingen
Unverbindlich & kostenlos:
Online-Einführung zur Weiterbildung „Aggressions-Dialog-Arbeit“
Montag 16.03.26 um 20:15 bis 21:30
Mit Thomas Scheskat, Volker Nietfeld und Elke Knoblauch
Online-Einführung zur Erfahrungsgruppe „Aggression als Ressource“
Montag 10.06.26 um 20:15 bis 21:15
Mit Thomas Scheskat und Elke Knoblauch
Lassen Sie uns per Mail an info@aggressions-dialog-arbeit.de wissen,
wenn Sie teilnehmen wollen, und wir senden Ihnen den Zoom-Link zu.
Bildungsurlaub für Männer (Vorankündigung)
Aggression und Macht – Selbstführung, Entfesselung und Begrenzung
28. bis 30. Oktober 2026 in Hildesheim, Leitung: Thomas Scheskat Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Hildesheim (keb-hi.de).
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Kongressworkshops
Aggressions-Dialog-Arbeit – ein körperbasierter Ansatz
4. bis 6. März 2026 in Lippstadt-Eickelborn
Thomas Scheskat und Elke Knoblauch
bei der 39. Eickelborner Fachtagung zu Fragen der Forensischen Psychiatrie
https://www.lwl-forensik-lippstadt.de/de/eickelborner-fachtagung/
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Aggression als Ressource
7. Mai bis 10. Mai 2026 | Bad Kissingen
Workshop mit Thomas Scheskat, Elke Knoblauch, Volker Nietfeld
beim Heiligenfeld Kongress „Wer sind wir eigentlich? …in Zeiten von…“
Veranstaltungsseite
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Lehrgangs-Einheit
Aggression, Selbstführung und Selbstbegrenzung
28. und 29.11.2026 (Lehrgangseinführung, Berlin)
Modul im Lehrgang „Geschlechterreflektiert mit Jungen, Männern und Vätern arbeiten“
https://www.maenner.ch/bildung/lehrgang/__
Arbeitsansatz





Darum geht es in der Aggressions-Dialog-Arbeit
Wir bieten Ihnen eine neue Sicht- und Herangehensweise an ein Thema an, das viele Menschen mit Gewalt, Grenzüberschreitungen und Destruktion verbinden.
Warum? Weil wir unerwartete Chancen darin sehen.
Aggression ist untrennbar mit unserer Lebensenergie verknüpft – sie ist eine zentrale Ressource für unsere Lebensbewältigung. Die gewalttätigen, destruktiven Formen von Aggression ordnen wir dabei als vergiftet ein und bearbeiten sie in Aggressions-Dialogen mit dem Ziel, sie zu entgiften. Wir sehen darin einen transformativen Prozess, der auf jenes Bedürfnis zurückführt, das Aggressivität im Kern antreibt
Wir verstehen Aggression somit als zielgerichtete Energie in einem Kontinuum zwischen konstruktiven und destruktiven Polen. Als konstruktive Kraft stärkt sie unsere Lebendigkeit, Beziehungsfähigkeit und Konfliktkompetenz. Nicht die Aggression an sich ist problematisch, sondern ob sie unterdrückt, überschießend oder „vergiftet“ ist – etwa durch Angst, Scham, Hass oder frühere Ohnmachtserfahrungen. Verdrängung und Tabuisierung führen langfristig zu destruktiven Ausbrüchen oder innerer Erstarrung.
Die Methode der dialogischen Konfrontation basiert auf körperpsychotherapeutischen Prinzipien und betont die Bedeutung von Dialog und Gegenüber. Menschen jeden Geschlechts und Alters können diese Arbeit nutzen, die in einem geschützten und Grenzen wahrenden Rahmen stattfindet.
Kern der Praxis sind vier körperliche Dialogformen
Stehen, Boxen, Schlagen und Ringen
- Stand- und Schiebeübungen fördern Standfestigkeit, Grenzsetzung und Aufrichtung.
- Boxen dient dem Üben von Impulsgebung, Abgrenzung und der klaren Unterscheidung zwischen Aggression und Gewalt – wir sprechen vom „Mut zur Zumutung” versus Verletzen durch Zufügung.
- Schlagen (auf einen Block) ermöglicht die kraftvolle, dabei kontrollierte Erfahrung eigener Stärke und die Trennung freudvoller von zerstörerischer Energie.
- Ringen erlaubt in Varianten intensive Nähe, Auseinandersetzung mit Sieg, Niederlage, Ohnmacht und Selbstbehauptung, sowie Freude an kraftvollem Kontakt.
Ein zentrales Wirkprinzip ist die „Entgiftung“ von Aggression. Destruktive Anteile – etwa Hass oder Gewaltimpulse – werden nicht verleugnet, sondern separat bearbeitet, damit konstruktive Energie zur Lebens- und Beziehungsgestaltung freigesetzt werden kann. Dabei spielen Achtsamkeit, Freiwilligkeit, klare Grenzen und Selbstregulation eine zentrale Rolle – insbesondere zur Vermeidung von Retraumatisierung.
Theoretisch unterscheiden wir zwei Dimensionen von Aggression
- Gefesselt vs. ungefesselt (energetische Ebene)
- Vergiftet vs. unvergiftet (inhaltlich-motivationale Ebene)

Die Methode findet Anwendung in Männerseminaren und Begegnungsgruppen aller Geschlechter, Einzeltherapie und Coaching, forensischer Psychiatrie sowie Supervision. In spezieller Weise zeigt sich der Ansatz als „Portal“ für emotionale Öffnung wirksam, da er über die körperliche Erfahrung einen niederschwelligen Zugang zu Selbsterkenntnis ermöglicht.
Die Aggressions-Dialog-Arbeit begreift Aggression als unverzichtbare Grundlage von Lebendigkeit, Beziehung und Verantwortung. Nicht ihre Unterdrückung, sondern ihre bewusste Integration ist der Schlüssel zu persönlicher Entwicklung und sozialer Kompetenz.
Rückmeldungen
Was Teilnehmer:innen sagen
„Ich erinnere mich sehr gut an dieses „nachhaltige“ Seminar und habe viele neue Denkanstöße mitgenommen. Die Hoffnung bei der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung ist ja immer, dass sich solche Seminare ausbreiten und eine Wende herbeiführen könnten.“
Elvira
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„Ich habe im Nachgang noch viel über die Einheit mit dem Schlagstock nachgedacht und bin froh und gleichzeitig unglaublich dankbar diese Übung gemacht zu haben. Wie zentral meine Stimme ist und vor allem wie sehr mein Gebrauch meiner eigenen Stimme durch meine Sozialisation geprägt ist, war mir zwar theoretisch schon irgendwie klar, aber mir ist das noch nie so klar vor Augen geführt worden – dafür wirklich vielen Dank! Auch dein Satz „Mut zur Zumutung“ begleitet mich jetzt immer wieder.“
Michelle
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„Für mich waren die Tage mit dir wirklich unglaublich gut. Ich habe wirklich Feuer gefangen an deinen Methoden mit Menschen zu arbeiten.“
Sebastian
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„Es war für mich ein heftiger und beeindruckender Prozess im Ring! Herzlichen Dank für die professionelle Begleitung! Der Dämon ist getroffen worden!“
Anja
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„Energien im Fluss. Danke für deine wunderbare Arbeit, ich bin froh, sie kennengelernt zu haben und freue mich, dich weiterempfehlen zu dürfen. Und ganz lieben Dank auch für deinen persönlichen Einsatz beim Ringen. Hast mich in einem sehr positiven Sinn „unzurückhaltend“ und einfühlsam abgeholt – da, wo ich steckengeblieben war. Es hat richtig doll Freude gemacht.„
Yvonne
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„… dass alles erst einmal sein durfte und Raum hatte und es kein vorgefertigtes Männerbild gab, dem man hinterherhecheln muss. Auch die Idee, die Aggression zu entgiften hat in meinen Alltag Einzug gefunden.“
Mathias
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„Ich freue mich, dass Ihr Buch herausgekommen ist, denn ich bin sehr von Ihrer Arbeit zum Thema Aggression beeindruckt, seit ich beim Körperpsychotherapie-Kongress an Ihrem Seminar teilgenommen habe.“
Wiebke
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„Ich war zwei Mal bei „Furchtbar und Fruchtbar“, im Abstand von 3 Jahren und habe beide Male sehr davon profitiert.“
Martina
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„Es war für mich ein wirklich schönes und bereicherndes Wochenende. In meiner Kraft nochmal so bestätigt zu werden war einfach nur gut.“
Regine
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„Nach einigen Tagen spüre ich immer noch, welche Kraft von der Schlagübung für die Loslösung vom „abwesenden Vater“ ausging. Für mich waren auch die Kämpfe mit starkem Krafteinsatz oder auch auf spielerische Weise eine unglaubliche Bereicherung.“
Andreas
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„Es ist gut einen Mann, einen Biodynamiker zudem zu erleben, der auf deine Weise in seinem Körper zuhause ist.“
Barbara
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„Es war eine der wichtigsten Reisen in meinem Leben. Seit dieser Reihe hat sich meine komplette Wahrnehmung für mein Leben verändert. So viele Eindrücke und Erfahrungen, die immer noch in mir pulsieren und eine nicht anhaltende Sehnsucht in mir geweckt haben.“
Thomas
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„Ich muss sagen, das was man aus der kurzen Zeit mit dir „rausbekommt“ ist ganz schön kompakt und nützlich.“
Marco
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„Es scheint, als ob Körperliches einen sehr tiefen Eindruck bei mir hinterlässt. Darum habe ich auch beschlossen, mir eine Körpertherapeut/In zu suchen. Der Körper lügt einfach nicht und er weiß sehr wohl, was gut und was schlecht ist und wo die Grenzen sind. Das hat mich sehr beeindruckt, berührt und beruhigt. Wenigstens einer von uns weiß, wo es lang geht…“
Marie
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„Je länger ich darüber nachfühle, umso stärker wird das Gefühl von Dankbarkeit und Freude über dieses unglaublich dichte, berührende, bewegende, energiegeladene und nährende Wochenende.“
Ralf
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„Es war für mich sicher das bisher intensivste Seminar, das ich erleben durfte.“
Berit
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„Die Seminarreihe bleibt eine ganz prägende und wertvolle Erfahrung, an die ich oft denke und aus der ich immer noch Kraft schöpfe.“
Reinhard
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„Wie schon oft in meinem Leben versuchte ich, mein Bestes zu geben. Das ist nicht das Neue. Das Neue ist, dass es weniger mein Tun, sondern mehr mein Sein ist, das jetzt geschätzt und gebraucht wird.“
Uli
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„Die Kraft in den Schlägen im Dialog hat mich krass bewegt. Es war herausfordernd, da präsent zu bleiben. Die Übung war für mich eine Offenbarung im besten Sinne. Ich fühlte mich super begleitet, sodass ich gelernt habe, die Wucht nicht einfach auszuhalten, sondern durchlässig zu werden. Und je länger ich dabei war und dann auch aktiv am Klotz stand, desto mehr Freude ist in mir aufgekommen. Es ist ein „Hammer-Gefühl“, endlich seine eigene Kraft – sein Kraft-Ich – zu fühlen und ohne Angst einfach zeigen zu dürfen. „
Klaus
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„Ich hatte eine schwierige Situation bei der Arbeit, die mich ordentlich aus der Kurve geworfen hat. Der Ansatz „Aggression als Ressource“ hat mir dabei geholfen, dies zu verarbeiten und zu meistern. Mithilfe der Methode konnte ich die kritische Situation in einem einfühlsam angeleiteten Prozess differenziert betrachten, nachfühlen und verdauen. Danach konnte ich den Herausforderungen meines Berufs wieder mit einer ausgeglichenen Haltung begegnen.“
Inge
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„In der Box-Übung habe ich die Erfahrung machen können, mich zumuten zu dürfen und auch zu sollen. Als es in einen freien „Dialog“ ging, kamen viele Lebens-Themen an die Oberfläche: Frustration beim Einstecken, Selbstbehauptungswille, Trauer, Ärger, Wettkampfgeist, … Thomas hat das extrem kompetent beobachtet und interveniert, bevor es zu viel wurde. So hatte ich die Sicherheit, dass ich meine Themen fühlen, zeigen und auch mental bearbeiten konnte.„
Eckhart
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„Das Ringen war, ohne zu übertreiben, für mich lebensverändernd – wie eine Initiation. Altes fiel weg und etwas Neues konnte beginnen. Ich hatte die Möglichkeit, ein uraltes Kindheitsthema „auf die Matte“ zu bringen und einem inneren Dämonen zu begegnen. Es war „der Kampf meines Lebens“ und es ging mir innerlich um alles oder nichts. Ich hab für mich – mein inneres Kind – gekämpft. Und der Sieg in meinem Fall hat etwas gelöst und befreit. Das hält auch Jahre danach noch an.„
Tobias
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Team

Thomas Scheskat
geb. 1956, Pädagoge M.A., Körperorientierte Psychotherapie (European Certificate of Psychotherapie, Heilpraktiker für Psychotherapie), Pädagoge M.A.; Körperpsychotherapeutische Ausbildung am Göttinger Zentrum für Integrative Biodynamik; Weiterbildungen: Hakomi-Therapie, Narzissmus/ Borderline, Psychotherapie mit Sexualstraftätern (Universität Mainz), Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT/IBT);
langjährige Tätigkeit als Gruppenleiter im Psychologischen Dienst der forensischen Landesklinik Moringen; Mitgründer des Männerbüros Göttingen, des Göttinger Instituts für Männerbildung & Geschlechterbegegnung (GIM) und von WoGe e.V. (Wege ohne Gewalt, Verantwortungstraining für häusliche Gewalttäter, www.woge-goettingen.de).
„Es erfüllt mich mitzuerleben, wenn Menschen falsche Schonhaltungen überwinden und ihre inneren Hemmungen in den Mut zu echter Beziehung verwandeln.“

Volker Nietfeld
Geb. 1974, Dipl.-Pädagoge, Systemischer Berater (Integralis ®), Englisch; Musik und-Sonderschullehrer/ Inklusionspädagoge. Im Arbeitsfeld Schule vernetzend und impulsgebend tätig in der Prozessentwicklung für lebendige Organisationen („Schulentwicklungsarbeit u.a. mit „Schule im Aufbruch“, inklusiver Unterrichtsgestaltung und Beziehungsgestaltung an einer Bremer Oberschule). Als Coach (www.innerestimmecoach.online) tätig in den Feldern systemische Einzel- und Paarberatung sowie speziell Burnoutberatung und -prävention. Als Referent von 2013 bis 2023 Mitarbeit beim Bremer Männertag und tätig als Trainer für Männerarbeit im Bremen.
„Ich verstehe mich als Lebensbegleiter mit einem ressourcenorientierten Blick und Freude an gemeinsamer Entwicklung.“

Elke Knoblauch
geb. 1958, Suchttherapeutin M.Sc., Dipl.-Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Weiterbildung in Familientherapie, Kunsttherapie, ambulanter Regressionstherapie ART und STEEP-Beraterin™ (bindungsfokussierte, videogestützte Eltern-Kind-Begleitung in den ersten drei Lebensjahren). Fortbildungen in Traumatherapie (u.a. Jahresgruppe bei Michaela Huber) sowie in Dialektisch-Behavioraler Therapie (DBT/IBT). Langjährige Tätigkeit in einer Beratungsstelle für Eltern-Kinder-Jugendliche, seit 2008 Einzel- und Gruppentherapeutin im Maßregelvollzugszentrum Moringen, seit über 20 Jahren Durchführung von Fortbildungen als DELFI®-Multiplikatorin in Ev. Familienbildungsstätten.
„Es bereitet mir große Freude, Menschen darin zu unterstützen, ihre individuellen Stärken und Ressourcen zu entdecken und sie wirksam in ihr Leben zu integrieren.“
Publikationen
BÜCHER
Aggression als Ressource
Von Thomas Scheskat
Gießen (2020), Psychosozial-Verlag, 214 Seiten,
beim Verlag bestellen
Klappentext, Rezensionen
Der innenverbundene Mann.
Männliche Selbstwahrnehmung und Körperorientierte Therapie.
Von Thomas Scheskat,
Göttingen (1994), Männerbüroverlag, 219 Seiten
Diesen Text können Sie für 11€ + Versandkosten per eMail bei uns bestellen: info@maennerbildung.de.
Podcasts
Aggression als Gespräch. Wie Aggression fruchtbar sein kann
Podcast-Interview mit Thomas Scheskat im Gespräch mit Jonathan Kinast
In der Reihe feministisch.katholisch.jetzt?!, Erzdiözese Freiburg, 30. Januar 2026, zur Episode auf Spotify
Aggression als Ressource
Podcast-Interview mit Thomas Scheskat
in der Reihe Global Empathy mit Thomas Harms, Spotify, 10. November 2025, zur Episode auf Spotify.
Artikel
Vergiftete und unvergiftete Aggression in der Körperpsychotherapie
Artikel von Thomas Scheskat, in körper tanz bewegung, Zeitschrift für Körperpsychotherapie und Kreativtherapie, Ausgabe 4/2025, Reinhardt Verlag, München
Aggression als Ressource
Aggressions-Dialog-Arbeit – ein körperbasierter Ansatz (für die forensische Psychiatrie)
Buchbeitrag von Thomas Scheskat und Elke Knoblauch
In: B. Wallenstein (Hrsg.): Jahrbuch Forensische Psychiatrie 2024 – Maßregelvollzug, Therapieverfahren, Pflege, Rechtsfragen, Ethik,
Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin (2024)
»Ein ganzer Mann ist bloß ein halber Mensch.«
Thomas Scheskat im Interview mit Alexander Bentheim.
Veröffentlicht auf www.maennerwege.de (25. März 2024).
Aggressions-Dialog-Arbeit
Mit dialogischen Konfrontationen Aggression als Ressource erschließen.
Artikel von Thomas Scheskat (22 Seiten)
in: Marion Baum (Hrsg.): Forum Bioenergetische Analyse 2020 Gießen (2020): Psychosozial Verlag,
Download des Artikels , Englisch: Aggression Dialogue Work. Using dialogue-based confrontation to develop aggression as a resource .
Furchtbar und Fruchtbar – die Kraft der Aggression.
Ein körperorientiertes Erfahrungskonzept – (nicht nur) zur Begegnung der Geschlechter
in: M. Thielen u.a. (Hrsg.): Lebenszyklen – Körperrhythmen, Körperpsychotherapie über die Lebensspanne, Verlag Psychosozial, 22 Seiten, Gießen, 2018
Download des Artikels
Aggression integrieren – Selbstverantwortung üben.
Körperpsychotherapiegruppe in der Forensik
Martina Kronenberger & Thomas Scheskat in: Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Pabst Science Publishers, Lengerich, 2014
Artikel
Videos
Video zum Workshop Furchtbar&Fruchtbar, aufgezeichnet im Rahmen der Tagung Geschlechterdialoge der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin (2007)
-im .webm Format – im .mp4 Format
Interview mit Heide Gerdts und Thomas Scheskat zur Aggression-Dialog-Arbeit, aufgezeichnet im Rahmen der Tagung Geschlechterdialoge der Heinrich-Böll-Stiftung (2007)
– im .webm Format – im .mp4 Format
TV-Beitrag zum Themenabend Männer in der Krise über Körperarbeit des Göttinger Instituts für Männerbildung mit Männern zu Opfererfahrungen (gesendet auf ARTE am 12. Juli 2001).
Eine Aufzeichnung kann auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden
Alle Rechte der Vervielfältigung und des Vertriebes bei den AutorInnen, bzw. bei den angegebenen Herausgebern und Verlagen.
Eine vollständige Publikationsliste (inkl. Titel zur Männerarbeit) können Sie als Datei laden.
Kontakt
Aggressions-Dialog-Arbeit
Thomas Scheskat
Göttinger Institut für Männerbildung
Am Mühlengraben 2
37083 Göttingen
info@aggressions-dialog-arbeit.de
Tel 0551-37073983
Adresse der Veranstaltungsräume:
Beratungsstelle WoGe – Wege ohne Gewalt
Göttingen, Düstere Straße 16
Erfahrungsgruppe
Aggression als Ressource für Beziehungen
Konflikte wagen - Aggression entgiften - Klarheit gewinnen
Wollen Sie Ihre Beziehungen befriedigender gestalten? Dann sollten Sie Ihre aggressive Kraft als Potenzial und Ressource für sich entschlüsseln! Der Weg dahin führt über die bewusstere Wahrnehmung Ihrer körperlichen Signale und Energiezustände verbunden mit Mut und Neugier. Dadurch kommen Sie unbewussten Reaktionsmustern und eingefahrenen Verhaltensweisen auf die Spur. Sie lernen, sich über direktes Erleben selbst besser zu verstehen und die Begegnung mit den Anderen in der Gruppe für Experimente und neue Erfahrungen zu nutzen.
Mit körperbasierten Übungen üben Sie zu unterscheiden zwischen dem nützlich Fruchtbaren und dem destruktiv Furchtbaren in Ihrer aggressiven Kraft, indem Sie beides erleben und besser kennenlernen. Diese Kraft muss immer wieder neu entfesselt oder begrenzt – entgiftet oder ermuntert werden. Dann steht sie Ihnen als Ressource in Form purer Lebenskraft für authentische Begegnungen zur Verfügung, statt gebremst und vergeudet zu werden.
Dazu gehen Sie mit uns auf eine Themenreise für Frauen, Männer und diverse Menschen. Wir laden Sie als Einzelne, als Paare oder zusammen mit Freund*innen zu diesen vier Reisestationen ein:
- Aggression – im erweiterten Sinn als Grundkraft und Ressource
- Sexualität als erotische Lebenskraft
- Abschied, Endlichkeit und Loslassen von idealen Beziehungserwartungen
- Lebenserfüllung im Alltag zwischen Wollen und Sollen
Wir arbeiten in einer festen Gruppe auf der Grundlage von Körperpsychotherapie, Tiefenpsychologie und weiterer Humanistischer Disziplinen (Scheskat: Aggression als Ressource, Psychosozialverlag 2020).
Leitung:
Thomas Scheskat und Elke Knoblauch
Termine:
17. und 18. Juli 2026
18. und 19. September 2026
13. und 14. November 2026
19. und 20. Februar 2027
Zeiten:
Freitags 14:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Samstags 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort:
Beratungsstelle WoGe – Wege ohne Gewalt
Göttingen, Düstere Straße 16
Übernachtung in Selbstorganisation der Teilnehmenden.
Die Gruppe wird maximal 12 Teilnehmende haben (plus ggf. 1 bei Paaranmeldung für den letzten freien Platz).
Kurs-Kosten:
1.560,- € pro Person
Anmeldung:
Lassen Sie uns gerne wissen, ob wir Sie für die Teilnahme vormerken sollen - ihr Platz würde nicht ohne Rücksprache vergeben.
Ihr Interesse teilen Sie bitte mit an:
info@aggressions-dialog-arbeit.de
Benötigen Sie finanzielle Unterstützung? Bitte sprechen Sie uns an.
Weiterbildung
Aggressions-Dialog-Arbeit
- Aggression ist mehr als Gewalt.
- Aggression bewegt sich zwischen konstruktiven und destruktiven Kräften.
- Aggressions-Bewusstsein ermöglicht Aggressions-Kompetenz.
- Im Dialog kann destruktive Aggression entgiftet werden.
- Körperarbeit mit Aggression stärkt und belebt Beziehungen.
Weiterbildung zur Anwendung der körperbasierten Methodik der Aggressions-Dialog-Arbeit für Fachleute aus Beratung, Coaching, Therapie, Pädagogik, Erwachsenenbildung u.ä. Disziplinen.
Im Basiskurs der ersten vier Module erforschen wir das Thema Aggression und Selbstwirksamkeit unmittelbar in dialogisch-konfrontativen Übungssettings. Damit stellen wir uns der Herausforderung, destruktives Verhalten zu begrenzen und dabei aber persönliche Selbstwirksamkeit zu entfesseln. Über die körperliche und sinnliche Erfahrung unseres eigenen Aggressionspotenzials nähern wir uns in geschützten Begegnungsformen sowohl der fruchtbaren als auch der furchtbaren Seite unserer offensiven Kraft. Dabei machen wir uns eine erweiterte Definition von Aggression als Vorwärtskraft und als möglicher Ressource zu Nutze.
Wir können so durch eigenes Erleben ermessen, wie Aggression als zielgerichtete Kraft unser Handeln prägt. Sie kann von aufbauend-konstruktiv bis hin zu verletzend-destruktiv wirken. Letzteres lässt sich dann als „vergiftete Aggression“ kennzeichnen. Formen von zerstörerischen Aggressionen werden im Seminar in den Blick genommen und es wird erforscht, wie diese „entgiftet“ werden können. Wir gehen davon aus, dass wir keine Angst vor unserer eigenen Kraft haben müssen und die daraus erwachsende Macht verantwortlich, d.h. im Sinne von dialogorientierter Konfliktfähigkeit anwenden können.
Daran knüpfen sich folgende Fragen: Wie kann die Arbeit mit Aggressions-Ressourcen zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen? Was kann konkret bei der Begrenzung von individuellen und sozial dysfunktionalen Einstellungen helfen – gerade, wenn sich diese nicht im reinen Vermeiden von übergriffigem oder destruktivem Verhalten erschöpfen sollen?
In den beiden anschließenden - optionalen - Praxisseminaren entwickeln Sie Ihren eigenen Anwendungsweg in Ihrem speziellen Berufsfeld weiter. Schauen Sie sich unten die Inhalte der einzelnen Module im Überblick an.
Leitung:
Thomas Scheskat, Elke Knoblauch, Volker Nietfeld
Einführung:
Freitag, 26.06.26, 14 Uhr bis Sonntag, 28.06.26, 13 Uhr, das unverbindliche Einführungsseminar dient zum gegenseitigen Kennenlernen und zur beiderseitigen Einschätzung, ob Sie sich für die anschließende Weiterbildungsreihe anmelden werden.
Folgetermine:
2026
02.10. - 04.10.2026 BASIS 1
2027
22.01. - 24.01.2027 BASIS 2
09.04. - 11.04.2027 BASIS 3
17.09. - 19.09.2027 BASIS 4
2028
21.01. - 23.01.2028 PRAXIS 1
23.06. - 25.06.2028 PRAXIS 2
Zeitlicher Rahmen der Module (ca.):
Freitag 14:00-17:00 Uhr 18:30 – 21:00 Uhr
Samstag 10:00-13:00 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr
Sonntag 10:00-13:00 Uhr
Ort: Beratungsstelle WoGe - Wege ohne Gewalt Göttingen, Düstere Straße 16 Übernachtung in Selbstorganisation der Teilnehmenden.
Anmeldung: info@aggressions-dialog-arbeit.de
Telefon: Volker Nietfeld 0177 271 98 34 Thomas Scheskat 0172 563 98 41
Kurs-Kosten:
Einführung: 490,- €
Basiskurs (4 Einheiten): 1.960,- €
Praxisseminare (2 Einheiten; optional buchbar für Anwendungs-Zertifikat): 980,-€
Wenn Basiskurs und Praxisseminare zusammen gebucht werden, wird der Gesamtpreis um 140,-€ ermäßigt.
